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Wer ist Dürrenmatt?

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Wer ist Dürrenmatt?

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Wer ist Friedrich Dürrenmatt? Sind Sie ein Moralist? Die Frage an einen Schrifsteller zu richten, ist für mich etwas merkwürdig.

Moral hat nichts mit der Schriftstellerei zu tun (...). Ich bin mehr ein Arzt, der eine Diagnose stellt.

Sind Diagnostiker keine Moralisten?

Nein, ich glaube, ich bin Diagnostiker mehr aus Neugierde über den Menschen, weil der für mich das interessanteste Wesen der Kosmos ist. Ich glaube, da die heutige Menschheit in einer biologischen Krise steckt, da sie sich in einer gefährlichen Krankheit befindet (...)

Glauben Sie an Willensfreiheit?

Ja, ich glaube auch an Willensfreiheit. Ich glaube sowohl, da der Mensch determiniert ist, aber ich glaube, er ist ein zu kompliziertes Wesen, als da er nur determiniert sein kann. Also ich glaube, der Mensch kann auch Entscheidungen fällen.

Wollen Sie mit Ihren Stücken provozieren?

Ich will eigentlich nicht provozieren. Ich möchte Aufmerksamkeit erwecken - ich glaube, da man heute mit einem Stück sagen wir mal gewisse Warnungen, gewisse Zeichen geben kann, aber nicht, da ich das in der Hoffnung mache, da sich dann die Menschen ändern.

Sind Sie als Pastorensohn gläubig?

Da sag ich immer: Gläubig an was? Zum Beispiel gibt es keine Welt ohne Glauben, es gibt nicht einmal die Welt der Wissenschaft ohne Glauben. Glauben hat ganz ungeheuer viel mit Phantasie zu tun.

Und Glauben an Gott? Das ist ja wohl die schwierigste Frage. Das ist nun so etwas Nebelhaftes. Wenn man sich mit der Natur beschäftigt, wenn man also wei, wie das Universum ist, da sich einen persönlichen Gott vorzustellen, das ist eigentlich unmöglich heute geworden. Ich kann mir das nicht mehr vorstellen. Für mich gibt es eigentlich keinen einzigen Grund, keinen logischen Grund, einen Gott anzunehmen.

Gott kann nicht bewiesen werden, er kann also nur geglaubt werden.

Und ich kann nur sagen: Bis jetzt habe ich keinen Gott gefunden, der mir einleuchtet. Ich denke oft an meinen Vater, der sagte, es sei für ihn schrecklich vorzustellen, da man nach dem Tode nichts mehr sei. Also für mich ist das überhaupt nichts Schreckliches. Für mich ist das Nichts-mehr-Sein überhaupt keine schreckliche Vorstellung. Warum soll man sein? Also wenn man nichts mehr ist, ist man eben nichts mehr.

Dit artikel werd u aangeboden door: Reformatorisch Dagblad

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Bekijk de hele uitgave van donderdag 25 maart 1999

Reformatorisch Dagblad | 26 Pagina's

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